
Frühkindliche Hilfen
Informationen für Jugendämter
Die Frühkindliche Hilfen sind für uns ein sehr wichtiger Bestandteil der Hilfe zur Erziehung, weil Beeinträchtigungen und Störungen in der Entwicklung eines Kindes frühzeitig erkannt und durch die Förderung von Kindern und Eltern primär die Lebensqualität, die Chancen und die Perspektiven eines Kindes deutlich verbessert werden können. Bei einem Hilfebedarf braucht eine Familie so früh wie möglich Unterstützung, damit sie sich ausreichend um ihren Säugling kümmern kann und dies perspektivisch selbständig möglich bleibt. Im Mittelpunkt der Frühkindlichen Hilfen stehen häufig Beeinträchtigungen in der Entwicklung der Sinneswahrnehmung, der Motorik und der Sprache. Störungen in der Aufmerksamkeit und im Lernen können zusätzlich zu Schwierigkeiten im
Selbstwertgefühl führen, weil ein Kind z.B. in der Kita mit anderen Gleichaltrigen nicht mithalten kann. Bilden sich Belastungen in der innerfamiliären Interaktion, stellen diese Begleiterscheinungen für uns einen sekundären Hilfebedarf dar. Deswegen wenden sich unsere Angebote der Frühkindlichen Hilfen an Babys / Kleinkinder und den individuellen Förderbedarf. Die Eltern beraten wir in allen Fragen der Versorgung, der Entwicklung und der Förderung des Kindes. Hinzukommende Belastungen der Eltern sind Teil des Beratungskontextes, um Konflikte, Sorgen, Fragen, Ängste sowie praktische Alltagsschwierigkeiten zu lösen und zu bewältigen.